Unsere Projekte und Initiativen
News, Events, Storys und Dossiers
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News
Der mutige „Apfelpfarrer“
„Ein stummer Hund will ich nicht sein“: Unter diesem Lebensmotto wendet sich der Pfarrer Korbinian Aigner schon früh unerschrocken gegen …
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News
Sex-Zwangsarbeit in Lagerbordellen
Im September 1944 verschleppt die SS 19 Frauen aus dem KZ Ravensbrück ins KZ Buchenwald. Die jüngste ist 21 Jahre …
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News
Schicksale klären, Biografien sichtbar machen
Im internationalen Projekt „Sowjetische Kriegsgefangene“ werden Verfolgungswege rekonstruiert und offene Fragen zu einzelnen Schicksalen geklärt. Wir sprechen mit Esther Meier …
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News
Digitalisieren gegen das Vergessen
Zum 85. Jahrestag des Endes der Schlacht um Kyjiw stellen die Arolsen Archives in Kooperation mit dem Max Weber Netzwerk …
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News
Eine Uhr kehrt nach Krakau zurück
„Ich hätte nicht gedacht, dass der Fall nach 80 Jahren wieder aufgerollt wird. Ich war sechs Wochen alt, als die Gestapo meinen Vater verhaftete“, sagt Adam Kękuś. 83 Jahre später hält er die Uhr seines Vaters Franciszek in Händen.
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Suchaufrufe
Wir suchen: Angehörige von Ernst Joermann / Jörmann
Wie ist diese Taschenuhr mit einem eingravierten deutschen Namen in die USA gelangt? Und wer war der Mann, dem sie …
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News
Überlebende Waisenkinder auf dem Weg in ein fremdes Land
Nach Ende des Zweiten Weltkriegs irrten hunderttausende minderjährige Holocaustüberlebende durch das zerstörte Deutschland und Europa. Die Vereinten Nationen richteten einen …
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News
Zum Jahrestag der Nürnberger Gesetze
Am 15. September 1935 führt das Nazi-Regime mit dem „Reichsbürgergesetz“ offiziell eine Zweiklassengesellschaft in Deutschland ein: Auf der einen Seite …
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News
Interview mit der ukrainischen Lehrerin Hanna Tarkowska
„Das Wichtigste in unserem jetzigen Leben ist das Leben selbst. Wir wissen nicht, ob wir morgen noch am Leben sein werden, deswegen kosten wir unser Leben hier und jetzt maximal aus. Wir versuchen …
Arolsen Archives im Social Web
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Instagram
Wie sehr verbindest du den Döner mit Deutschland? Der Döner ist eines der beliebtesten Fast-Food-Gerichte in Deutschland und inoffizielle Maßeinheit …
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@arolsenarchives Wie sehr verbindest du den Döner mit Deutschland? Der Döner ist eines der beliebtesten Fast-Food-Gerichte in Deutschland und inoffizielle …
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Zu Recht im KZ? Hape Kerkeling spricht über seinen Großvater Hermann, den das NS-Regime 12 Jahre lang inhaftierte. Und wir …
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Niemand saß zu Recht im KZ. Auch nicht Hermann Kerkeling.
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Tiktok
@arolsenarchives Das Leid der Frauen aus den Lagerbordellen endet nicht mit der Befreiung. Die von den Nazis als „Asoziale“ kategorisiert …
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Das Leid der Frauen aus den Lagerbordellen endet nicht mit der Befreiung. Die von den Nazis als „Asoziale“ kategorisiert und …
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We are deeply saddened by the death of Holocaust survivor Irene Butter who passed away in the USA last week, …
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Facebook
Wir trauern um die Holocaust-Überlebende Irene Butter, die vergangene Woche im Alter von 95 Jahren im Kreis ihrer Familie in …
Häufig gefragt
Nach Ende des Zweiten Weltkriegs standen die Alliierten vor beispiellosen humanitären Aufgaben. Der 1948 gegründete „International Tracing Service“ (heute Arolsen Archives) wurde dabei zu einem zentralen Akteur und Brückenbauer. Über Jahrzehnte dokumentiert die Organisation die NS-Verbrechen, klärt die Schicksale der Betroffenen, schafft Gewissheit für Angehörige, führt Familien zusammen und unterstützte Überlebende dabei, ihr Recht auf Entschädigung durchzusetzen. Aus dieser Arbeit entstand das weltweit größte Archiv zu den Opfern und Überlebenden des Nationalsozialismus.
Viele Jahrzehnte nach ihrer Gründung sind die Arolsen Archives eine internationale Organisation, die für Aufklärung, Vertrauen und Versöhnung nach dem Krieg steht. Einer der ersten Direktoren nannte sie 1952 ein „Schaufenster der Demokratie“. Durch die Aufarbeitung der Vergangenheit leistete sie einen grundlegenden Beitrag für die Entstehung der europäischen Friedensordnung.
Bis heute wenden sich Jahr für Jahr Zehntausende Menschen aus aller Welt mit ihren Fragen an die Arolsen Archives. Die Sammlung gehört zum UNESCO Weltdokumentenerbe und ist eine wichtige Wissensquelle für die Gesellschaft. Die Arolsen Archives setzen sich mit ihrem weltweit zugänglichen Online-Archiv, ihren digitalen Projekten und interaktiven Bildungsangeboten für eine moderne Erinnerungskultur ein, um jüngeren Generationen die Bedeutung von Respekt, Vielfalt und Demokratie zu vermitteln.
Jeder, der Informationen über Opfer des Nationalsozialismus, ehemalige KZ-Häftlinge, Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter sowie in der Zeit nach 1945 über Displaced Persons sucht. Die Bundesrepublik Deutschland finanziert unsere Arbeit, um eine individuelle Aufarbeitung der NS-Verfolgung zu ermöglichen. Deshalb können wir für Überlebende sowie Angehörige von NS-Opfern kostenlos recherchieren und nach Spuren suchen, die dabei helfen, die Familiengeschichte einzuordnen und zu verstehen. Hinzu kommen Angebote für Interessierte aus Bildung, Forschung und Archiven.
Seit Mai 2019 treten wir unter dem neuen Namen Arolsen Archives – International Center on Nazi Persecution auf. Es handelt sich also um die gleiche Institution, die selbstverständlich weiterhin die bekannten Aufgaben wahrnimmt. Das Archiv ist entstanden, um die Verbrechen der Nationalsozialisten und die Schicksale der Opfer zu dokumentieren. Die gesellschaftlichen Entwicklungen zeigen, dass es immer wichtiger wird Interesse zu wecken, um das Wissen über die Verbrechen des NS-Regimes und die menschenverachtende Ideologie dahinter wachzuhalten. Der neue Name und die Ausrichtung als Internationales Zentrum über NS-Verfolgung ist eine logische Konsequenz dieser Weiterentwicklung. Als juristischer Name bleibt International Tracing Service übrigens bestehen, da die internationalen Abkommen mit den Mitgliedstaaten auf diesen Namen lauten.
Das Central Tracing Bureau (CTB), der Vorläufer des International Tracing Service (ITS) und der späteren Arolsen Archives, zog Anfang 1946 nach Arolsen. Für diesen Standort sprachen verschiedene Gründe: Arolsen lag in der geografischen Mitte der vier Besatzungszonen und war damit für alle Beteiligten gut zu erreichen. Zugleich bot die Stadt, die im Krieg kaum zerstört worden war, eine intakte Telefonverbindung und unversehrte Gebäude, die der ITS anfangs dezentral im ganzen Stadtgebiet nutzte. So zum Beispiel die alte Schule, das Neue und Alte Schloss und das zuvor von der SS genutzte Kasernengelände.
