Unsere Projekte und Initiativen
News, Events, Storys und Dossiers
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News
Von der Hinrichtung auf den Seziertisch
Die NS-Justiz hielt nicht nur viele Abschiedsbriefe Hingerichteter zurück, sie verwehrte auch den Angehörigen die Beerdigung. Stattdessen wurden ihre sterblichen …
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News
Erinnerung sichtbar machen: griechische Opfer des NS-Regimes
Im Juni 2024 fand die eine besondere Übergabezeremonie im Rahmen von #StolenMemory: Es wurde der persönliche Gegenstand eines griechischen NS-Verfolgten …
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IKRK
Bangen um Käthe Leichter in Paris
„Wenn ich nur überhaupt wüsste, wie Deine Sache steht!“, schreibt Otto Leichter in sein Brieftagebuch im Exil. Seine Frau Käthe, …
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Pressemitteilungen
„Wo ist Lotte?“ – Erinnern in Bildern
Neue Graphic Novel erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die von den Nationalsozialisten verfolgt wurde Wer war Lotte Sondheimer? Die …
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#lostwords
Wer waren die Opfer?
Das Gefängnis Stadelheim war im Nationalsozialismus eine „zentrale Hinrichtungsstätte“. In der NS-Zeit wurden dort 1.188 Menschen hingerichtet, 97 Prozent davon …
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Dossiers
#lostwords – Abschiedsbriefe, die nie ankamen
Das Dossier befasst sich mit den Themen, die das Projekt #lostwords aufwirft, mit seinen historischen Hintergründen und ihren Folgen bis …
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Pressemitteilungen
Archivneubau der Arolsen Archives startet Anfang 2026
Der Bund baut für das internationale Zentrum zur NS-Verfolgung ein modernes Archivgebäude in der Jahnstraße – der Einzug ist für …
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News
Gewidmet den Toten von Dachau: Die heimlichen Tagebücher des Edgar Kupfer
Heute vor 85 Jahren, am 11. November 1940, bringt die Gestapo Edgar Kupfer ins KZ Dachau. Der Weltenbummler, Schöngeist und …
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Pressemitteilungen
Erstmals Fotografien von NS-Deportation aus Hamburg entdeckt
Am 25. Oktober 1941 wurden mehr als 1.000 jüdische Hamburgerinnen und Hamburger ins Ghetto Litzmannstadt deportiert. Bekannte fotografische Dokumente darüber …
Arolsen Archives im Social Web
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Instagram
Achtung, Antisemitismus! Die jahrhundertealte Verschwörungserzählung einer „jüdischen Finanzelite“, die angeblich im Geheimen Macht ausübe und den Wohlstand kontrolliere, ist ein …
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Tiktok
@arolsenarchives Achtung, Antisemitismus! Die jahrhundertealte Verschwörungserzählung einer „jüdischen Finanzelite“, die angeblich im Geheimen Macht ausübe und den Wohlstand kontrolliere, ist …
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Facebook
Diskriminierung und Mobbing wegen Behinderung: Luisa L'Audace ist behindert und kämpft als Aktivistin, Beraterin für Inklusion und Antidiskriminierung und Autorin …
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Facebook
Wärme und ein Gefühl von Sicherheit geben: Unterstütze NS-Überlebende in der Ukraine mit einer Spende! Es ist der vierte Winter …
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Facebook
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Instagram
Anfang Juli 2024 trifft nach UN-Angaben eine russische Rakete das Ochmatdyt-Kinderkrankenhaus in Kyjiw. Ein Foto zeigt helfende Menschen in den …
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Tiktok
@arolsenarchives Anfang Juli 2024 trifft nach UN-Angaben eine russische Rakete das Ochmatdyt-Kinderkrankenhaus in Kyjiw. Ein Foto zeigt helfende Menschen in …
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Facebook
Die erste Familie erhält das Faksimile eines nie abgeschickten Abschiedsbriefs. Im Rahmen von #lostwords fand am 1. Oktober 2025 in …
Häufig gefragt
Nach Ende des Zweiten Weltkriegs standen die Alliierten vor beispiellosen humanitären Aufgaben. Der 1948 gegründete „International Tracing Service“ (heute Arolsen Archives) wurde dabei zu einem zentralen Akteur und Brückenbauer. Über Jahrzehnte dokumentiert die Organisation die NS-Verbrechen, klärt die Schicksale der Betroffenen, schafft Gewissheit für Angehörige, führt Familien zusammen und unterstützte Überlebende dabei, ihr Recht auf Entschädigung durchzusetzen. Aus dieser Arbeit entstand das weltweit größte Archiv zu den Opfern und Überlebenden des Nationalsozialismus.
Viele Jahrzehnte nach ihrer Gründung sind die Arolsen Archives eine internationale Organisation, die für Aufklärung, Vertrauen und Versöhnung nach dem Krieg steht. Einer der ersten Direktoren nannte sie 1952 ein „Schaufenster der Demokratie“. Durch die Aufarbeitung der Vergangenheit leistete sie einen grundlegenden Beitrag für die Entstehung der europäischen Friedensordnung.
Bis heute wenden sich Jahr für Jahr Zehntausende Menschen aus aller Welt mit ihren Fragen an die Arolsen Archives. Die Sammlung gehört zum UNESCO Weltdokumentenerbe und ist eine wichtige Wissensquelle für die Gesellschaft. Die Arolsen Archives setzen sich mit ihrem weltweit zugänglichen Online-Archiv, ihren digitalen Projekten und interaktiven Bildungsangeboten für eine moderne Erinnerungskultur ein, um jüngeren Generationen die Bedeutung von Respekt, Vielfalt und Demokratie zu vermitteln.
Jeder, der Informationen über Opfer des Nationalsozialismus, ehemalige KZ-Häftlinge, Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter sowie in der Zeit nach 1945 über Displaced Persons sucht. Die Bundesrepublik Deutschland finanziert unsere Arbeit, um eine individuelle Aufarbeitung der NS-Verfolgung zu ermöglichen. Deshalb können wir für Überlebende sowie Angehörige von NS-Opfern kostenlos recherchieren und nach Spuren suchen, die dabei helfen, die Familiengeschichte einzuordnen und zu verstehen. Hinzu kommen Angebote für Interessierte aus Bildung, Forschung und Archiven.
Seit Mai 2019 treten wir unter dem neuen Namen Arolsen Archives – International Center on Nazi Persecution auf. Es handelt sich also um die gleiche Institution, die selbstverständlich weiterhin die bekannten Aufgaben wahrnimmt. Das Archiv ist entstanden, um die Verbrechen der Nationalsozialisten und die Schicksale der Opfer zu dokumentieren. Die gesellschaftlichen Entwicklungen zeigen, dass es immer wichtiger wird Interesse zu wecken, um das Wissen über die Verbrechen des NS-Regimes und die menschenverachtende Ideologie dahinter wachzuhalten. Der neue Name und die Ausrichtung als Internationales Zentrum über NS-Verfolgung ist eine logische Konsequenz dieser Weiterentwicklung. Als juristischer Name bleibt International Tracing Service übrigens bestehen, da die internationalen Abkommen mit den Mitgliedstaaten auf diesen Namen lauten.
Das Central Tracing Bureau (CTB), der Vorläufer des International Tracing Service (ITS) und der späteren Arolsen Archives, zog Anfang 1946 nach Arolsen. Für diesen Standort sprachen verschiedene Gründe: Arolsen lag in der geografischen Mitte der vier Besatzungszonen und war damit für alle Beteiligten gut zu erreichen. Zugleich bot die Stadt, die im Krieg kaum zerstört worden war, eine intakte Telefonverbindung und unversehrte Gebäude, die der ITS anfangs dezentral im ganzen Stadtgebiet nutzte. So zum Beispiel die alte Schule, das Neue und Alte Schloss und das zuvor von der SS genutzte Kasernengelände.
