Unsere Projekte und Initiativen
News, Events, Storys und Dossiers
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News
Zwischen Unterschätzung und Widerstand
Das Ende der Weimarer Republik wurde auch deswegen möglich, weil etablierte Politiker an eine Entzauberung der Nationalsozialisten im Amt glaubten. …
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News
Call for Papers: Trauma-informierte Praxis
Die Arbeit mit historischen Unterlagen kann eine direkte und/oder wiederholte Konfrontation mit extremer Gewalt, systematischer Entmenschlichung und individuellem Leid bedeuten. …
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News
Die Enteignung der Familie des Musikers Billy Joel zur NS-Zeit
Anfang der 1930er Jahre zählte die Nürnberger Wäschemanufaktur Karl Joel zu den Großen der Branche. Im Zuge der systematischen Verdrängung …
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News
#StolenMemory auf Sylt
Ein Ehering, eine Taschenuhr mit Kette: Es sind persönliche Gegenstände, die Max Feddersen bei sich trägt, als ihn die Nationalsozialisten …
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Story
Welttag der Fotografie
Was haben die Leica-Kameras mit der NS-Verfolgung zu tun? Sehr viel, denn: Die Propaganda-Fotografen der Wehrmacht nutzten eigens angepasste Modelle …
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News
Jugendliche gestalten Gedenken in Ohrdruf
Wie kann die Erinnerung an die NS-Verfolgten heute aussehen und für junge Menschen relevant bleiben? Freiwillige Jugendliche, davon viele aus …
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News
„Endlich kann seine Geschichte zu Ende erzählt werden“: Rückgabe an Familie von NS-Opfer in Frankreich
Lange sieht es so aus, als wäre die Suche nach den Angehörigen von Jan Poliwczak aussichtlos. Außer seinem Namen, seinem …
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News
Olympia 1936: Sieg der Propaganda
Um einen drohenden Boykott der Olympischen Spiele 1936 in Berlin abzuwenden, gab sich das NS-Regime friedliebend. Adolf Hitler sicherte der …
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News
Spuren eines Völkermords
In der Nacht vom 2. auf den 3. August 1944 ermordeten die Nationalsozialisten rund 4.300 Sinti und Roma in Auschwitz-Birkenau. …
Arolsen Archives im Social Web
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Facebook
Call for Papers! Was macht es mit uns, tagtäglich mit Dokumenten zu arbeiten, die von extremer Gewalt, systematischer Entmenschlichung und …
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Facebook
Bei „Meine, Deine, Keine Geschichte“ treffen in der neuen Folge Marlo Thormann (Sinti Union Schleswig-Holstein) und Atiđe (RomAnity e.V.) aufeinander. …
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Instagram
In der neuen Staffel von „Meine, Deine, Keine Geschichte“ treffen Atiđe und Marlo aufeinander. Die beiden sprechen über ihre Erfahrungen …
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Tiktok
@arolsenarchives In der neuen Staffel von „Meine, Deine, Keine Geschichte“ treffen Atiđe und Marlo aufeinander. Die beiden sprechen über ihre …
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Facebook
Geburtstagskarten, Liebesbriefe, Abschiedsbriefe – auch heute noch schreiben viele Menschen besondere Worte an ihre Liebsten per Hand. An diese selten …
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Facebook
Heute vor 87 Jahren, am 1. September 1939, überfällt die deutsche Wehrmacht Polen. Diese langfristig geplante Besetzung (West-)Polens bildet den …
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Facebook
The German Wehrmacht invaded Poland 87 years ago today, on September 1, 1939. This long-planned occupation of (Western) Poland marked …
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Instagram
Vor 87 Jahren beginnt Deutschland mit dem Überfall auf Polen den Zweiten Weltkrieg.
Häufig gefragt
Nach Ende des Zweiten Weltkriegs standen die Alliierten vor beispiellosen humanitären Aufgaben. Der 1948 gegründete „International Tracing Service“ (heute Arolsen Archives) wurde dabei zu einem zentralen Akteur und Brückenbauer. Über Jahrzehnte dokumentiert die Organisation die NS-Verbrechen, klärt die Schicksale der Betroffenen, schafft Gewissheit für Angehörige, führt Familien zusammen und unterstützte Überlebende dabei, ihr Recht auf Entschädigung durchzusetzen. Aus dieser Arbeit entstand das weltweit größte Archiv zu den Opfern und Überlebenden des Nationalsozialismus.
Viele Jahrzehnte nach ihrer Gründung sind die Arolsen Archives eine internationale Organisation, die für Aufklärung, Vertrauen und Versöhnung nach dem Krieg steht. Einer der ersten Direktoren nannte sie 1952 ein „Schaufenster der Demokratie“. Durch die Aufarbeitung der Vergangenheit leistete sie einen grundlegenden Beitrag für die Entstehung der europäischen Friedensordnung.
Bis heute wenden sich Jahr für Jahr Zehntausende Menschen aus aller Welt mit ihren Fragen an die Arolsen Archives. Die Sammlung gehört zum UNESCO Weltdokumentenerbe und ist eine wichtige Wissensquelle für die Gesellschaft. Die Arolsen Archives setzen sich mit ihrem weltweit zugänglichen Online-Archiv, ihren digitalen Projekten und interaktiven Bildungsangeboten für eine moderne Erinnerungskultur ein, um jüngeren Generationen die Bedeutung von Respekt, Vielfalt und Demokratie zu vermitteln.
Jeder, der Informationen über Opfer des Nationalsozialismus, ehemalige KZ-Häftlinge, Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter sowie in der Zeit nach 1945 über Displaced Persons sucht. Die Bundesrepublik Deutschland finanziert unsere Arbeit, um eine individuelle Aufarbeitung der NS-Verfolgung zu ermöglichen. Deshalb können wir für Überlebende sowie Angehörige von NS-Opfern kostenlos recherchieren und nach Spuren suchen, die dabei helfen, die Familiengeschichte einzuordnen und zu verstehen. Hinzu kommen Angebote für Interessierte aus Bildung, Forschung und Archiven.
Seit Mai 2019 treten wir unter dem neuen Namen Arolsen Archives – International Center on Nazi Persecution auf. Es handelt sich also um die gleiche Institution, die selbstverständlich weiterhin die bekannten Aufgaben wahrnimmt. Das Archiv ist entstanden, um die Verbrechen der Nationalsozialisten und die Schicksale der Opfer zu dokumentieren. Die gesellschaftlichen Entwicklungen zeigen, dass es immer wichtiger wird Interesse zu wecken, um das Wissen über die Verbrechen des NS-Regimes und die menschenverachtende Ideologie dahinter wachzuhalten. Der neue Name und die Ausrichtung als Internationales Zentrum über NS-Verfolgung ist eine logische Konsequenz dieser Weiterentwicklung. Als juristischer Name bleibt International Tracing Service übrigens bestehen, da die internationalen Abkommen mit den Mitgliedstaaten auf diesen Namen lauten.
Das Central Tracing Bureau (CTB), der Vorläufer des International Tracing Service (ITS) und der späteren Arolsen Archives, zog Anfang 1946 nach Arolsen. Für diesen Standort sprachen verschiedene Gründe: Arolsen lag in der geografischen Mitte der vier Besatzungszonen und war damit für alle Beteiligten gut zu erreichen. Zugleich bot die Stadt, die im Krieg kaum zerstört worden war, eine intakte Telefonverbindung und unversehrte Gebäude, die der ITS anfangs dezentral im ganzen Stadtgebiet nutzte. So zum Beispiel die alte Schule, das Neue und Alte Schloss und das zuvor von der SS genutzte Kasernengelände.
