Unsere Projekte und Initiativen
News, Events, Storys und Dossiers
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News
Diese Briefe bringen die Erinnerung zurück
Mehr als 80 Jahre lang lagen sie in Archiven: Briefe von Zwangsarbeiter*innen aus der Ukraine, die während des Zweiten Weltkriegs …
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News
Recherchen in ukrainischen Kleinarchiven
Materialien aus ukrainischen Mikroarchiven zur NS-Verfolgung sind oft fragmentarisch. Unser Projekt H-Files hilft, Dokumente zusammenzuführen, Biografien nachzuvollziehen und historische Quellen …
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News
Das Projekt H-Files
Briefe, Fotos, Ausweise: Viele Zeugnisse der NS-Verfolgung in der Ukraine befinden sich nicht in staatlichen Archiven, sondern in Privathaushalten, kleinen …
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News
70 Jahre Eurovision Song Contest
Europas größter Musikwettbewerb wird 70 Jahre alt: Als am 24. Mai 1956 im schweizerischen Lugano der erste „Grand Prix d’Eurovision …
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News
Arolsen Archives bekommen erstmals eigenes Archivgebäude
Mit dem Neubau erhalten die Arolsen Archives erstmals ein eigens geplantes Archivgebäude für ihre UNESCO-geschützte Sammlung zu Opfern und Überlebenden …
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Pressemitteilungen
Neuer Ort für Erinnerung und Forschung
Bonn/Bad Arolsen, 29. April 2026. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) errichtet gemeinsam mit der Bauabteilung der Oberfinanzdirektion Frankfurt am Main …
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News
Tanz, Widerstand und Verfolgung im NS-Staat
Ausgrenzung, Flucht und Gewalt in der NS-Zeit sind Teil der Tanzgeschichte des 20. Jahrhunderts. Tatjana Barbakoff und Julia Marcus waren …
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Pressemitteilungen
Letzte Worte nach über 80 Jahren gelesen
Erste Erfolge bei der Suche nach Familien der NS-Hinrichtungsopfer Vor rund neun Monaten startete die Kooperation zwischen den Staatlichen Archiven …
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News
ASF-Freiwilligenprogramm bei den Arolsen Archives
Seit 2017 heißen die Arolsen Archives junge Menschen – oft aus Russland und der Ukraine – willkommen, um über Aktion …
Arolsen Archives im Social Web
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Instagram
Wer wird bei Gedenkveranstaltungen eigentlich angesprochen? Für wen erinnern wir? Bei „Meine, Deine, Keine Geschichte“ sprechen @oy_jewish_mamma und @czollek über …
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Tiktok
@arolsenarchives Wer wird bei Gedenkveranstaltungen eigentlich angesprochen? Für wen erinnern wir? Bei „Meine, Deine, Keine Geschichte“ sprechen Tanya Raab und …
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Facebook
🔎 Нещодавно наша колекція поповнилася архівом листів за 1937-1940 роки, який вдалося відшукати та викупити на інтернет-аукціоні. Ми дослідили, що …
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Instagram
Der 12. Juni ist Welttag gegen Kinderarbeit. Die Nazis verschleppten schätzungsweise 13,5 Millionen Menschen – vor allem aus Polen und …
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Facebook
Der 12. Juni ist Welttag gegen Kinderarbeit. Die Nazis verschleppten schätzungsweise 13,5 Millionen Menschen – vor allem aus Polen und …
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Facebook
12th June is World Day Against Child Labour. The Nazis deported approximately 13.5 million people – above all from Poland …
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Facebook
Eva wird von den Nationalsozialisten verhaftet, weil sie Blumen an einem Grab niederlegt. Eva Mamlok wird am 6. Mai 1918 …
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The Nazis arrested Eva for laying flowers on a grave. Eva Mamlok was born into a Jewish family in Berlin …
Häufig gefragt
Nach Ende des Zweiten Weltkriegs standen die Alliierten vor beispiellosen humanitären Aufgaben. Der 1948 gegründete „International Tracing Service“ (heute Arolsen Archives) wurde dabei zu einem zentralen Akteur und Brückenbauer. Über Jahrzehnte dokumentiert die Organisation die NS-Verbrechen, klärt die Schicksale der Betroffenen, schafft Gewissheit für Angehörige, führt Familien zusammen und unterstützte Überlebende dabei, ihr Recht auf Entschädigung durchzusetzen. Aus dieser Arbeit entstand das weltweit größte Archiv zu den Opfern und Überlebenden des Nationalsozialismus.
Viele Jahrzehnte nach ihrer Gründung sind die Arolsen Archives eine internationale Organisation, die für Aufklärung, Vertrauen und Versöhnung nach dem Krieg steht. Einer der ersten Direktoren nannte sie 1952 ein „Schaufenster der Demokratie“. Durch die Aufarbeitung der Vergangenheit leistete sie einen grundlegenden Beitrag für die Entstehung der europäischen Friedensordnung.
Bis heute wenden sich Jahr für Jahr Zehntausende Menschen aus aller Welt mit ihren Fragen an die Arolsen Archives. Die Sammlung gehört zum UNESCO Weltdokumentenerbe und ist eine wichtige Wissensquelle für die Gesellschaft. Die Arolsen Archives setzen sich mit ihrem weltweit zugänglichen Online-Archiv, ihren digitalen Projekten und interaktiven Bildungsangeboten für eine moderne Erinnerungskultur ein, um jüngeren Generationen die Bedeutung von Respekt, Vielfalt und Demokratie zu vermitteln.
Jeder, der Informationen über Opfer des Nationalsozialismus, ehemalige KZ-Häftlinge, Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter sowie in der Zeit nach 1945 über Displaced Persons sucht. Die Bundesrepublik Deutschland finanziert unsere Arbeit, um eine individuelle Aufarbeitung der NS-Verfolgung zu ermöglichen. Deshalb können wir für Überlebende sowie Angehörige von NS-Opfern kostenlos recherchieren und nach Spuren suchen, die dabei helfen, die Familiengeschichte einzuordnen und zu verstehen. Hinzu kommen Angebote für Interessierte aus Bildung, Forschung und Archiven.
Seit Mai 2019 treten wir unter dem neuen Namen Arolsen Archives – International Center on Nazi Persecution auf. Es handelt sich also um die gleiche Institution, die selbstverständlich weiterhin die bekannten Aufgaben wahrnimmt. Das Archiv ist entstanden, um die Verbrechen der Nationalsozialisten und die Schicksale der Opfer zu dokumentieren. Die gesellschaftlichen Entwicklungen zeigen, dass es immer wichtiger wird Interesse zu wecken, um das Wissen über die Verbrechen des NS-Regimes und die menschenverachtende Ideologie dahinter wachzuhalten. Der neue Name und die Ausrichtung als Internationales Zentrum über NS-Verfolgung ist eine logische Konsequenz dieser Weiterentwicklung. Als juristischer Name bleibt International Tracing Service übrigens bestehen, da die internationalen Abkommen mit den Mitgliedstaaten auf diesen Namen lauten.
Das Central Tracing Bureau (CTB), der Vorläufer des International Tracing Service (ITS) und der späteren Arolsen Archives, zog Anfang 1946 nach Arolsen. Für diesen Standort sprachen verschiedene Gründe: Arolsen lag in der geografischen Mitte der vier Besatzungszonen und war damit für alle Beteiligten gut zu erreichen. Zugleich bot die Stadt, die im Krieg kaum zerstört worden war, eine intakte Telefonverbindung und unversehrte Gebäude, die der ITS anfangs dezentral im ganzen Stadtgebiet nutzte. So zum Beispiel die alte Schule, das Neue und Alte Schloss und das zuvor von der SS genutzte Kasernengelände.
