Informationen zu mehr als 17,5 Millionen Menschen, die Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung waren.
Ein Denkmal aus Papier – so beschrieb der Holocaust-Überlebende Thomas Buergenthal die Sammlung der Arolsen Archives mit Hinweisen zu rund 17,5 Millionen Menschen. Sie gehört zum UNESCO-Weltdokumentenerbe und beinhaltet Dokumente zu den verschiedenen Opfergruppen des NS-Regimes, zur Zwangsarbeit sowie zu Displaced Persons und Migration nach 1945. Die Bedeutung des Archivs wächst, je mehr Menschen die Dokumente sehen und nutzen. Deshalb haben wir ein umfangreiches Online-Archiv aufgebaut, das Menschen weltweit nutzen können: für Recherchen zu ihren Angehörigen, für Forschung und Bildung.
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Wir arbeiten daran, den Archivbestand so vollständig wie möglich online zu veröffentlichen und durchsuchbar zu machen. Aus diesem Grund wachsen sowohl die Zahl der Dokumente als auch die recherchierbaren Informationen immer weiter. Falls Dokumente aus Datenschutzgründen nicht veröffentlicht werden können, wird ein entsprechender Hinweis angezeigt.
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Die Arolsen Archives sind für eine Vielzahl von Forschungsfragen zum Thema NS-Verfolgung relevant. Die umfassende Möglichkeit der Namenssuche hilft zum Beispiel lokalen Gedenk-Initiativen in ihrer Arbeit. Mit verschiedenen Projekten weisen wir auf das Potenzial der Sammlung als Quelle für Wissenschaft und Forschung hin. Das gilt auch für den Bereich Digital Humanities mit der Bereitstellung von Dateien und Metadaten.