Ihre Anfrage ans Archiv

Ihre Suche in unserem Online-Archiv war nicht erfolgreich? Dann helfen wir Ihnen gerne bei der weiteren Recherche!

Ob Sie Hinweise auf das Schicksal von NS-Verfolgten in Ihrer Familie suchen oder Informationen für Forschungs- oder Bildungsprojekte benötigen: Unser Anfrageformular ist der beste und schnellste Weg, mit uns Kontakt zu Ihrem Anliegen aufzunehmen.

Darüber können wir Auskunft geben

Von der Verfolgung während der NS-Zeit zeugen die unterschiedlichsten Arten von Unterlagen und Dokumenten. Hier erfahren Sie, zu welchen Personengruppen und Themen wir Ihnen auf der Grundlage unserer archivierten Materialien weiterhelfen können.

Anfrage stellen

Für die Bearbeitung Ihrer Anfrage ist es wichtig, dass Sie uns so viele Informationen wie möglich geben. Wir führen Sie in wenigen, einfachen Schritten durch unser Formular – damit Sie kein Detail vergessen und wir Ihnen optimal helfen können.

Weitere Auskunftsstellen

Wenn es um Entschädigungen für jüdische Opfer der NS-Verfolgung geht, erhalten Sie Unterstützung auf: www.claimscon.de

Wir haben keine Informationen über Soldaten der ehemaligen Deutschen Wehrmacht oder zu Vertriebenen und Flüchtlingen aus den ehemaligen Ostgebieten des Deutschen Reiches. Bitte wenden Sie sich an: www.bundesarchiv.de

Informationen über Kriegs- und Zivilgefangene sowie Wehrmachtsvermisste oder von der Roten Armee verschleppte Zivilisten gibt: www.drk-suchdienst.de

Keyfacts

5Monate

durchschnittliche Bearbeitungszeit

10Monate

maximale Bearbeitungszeit

32148Anfragen

in 2025

Anfragen beantworten wir in der Regel in der Reihenfolge ihres Eingangs. Bei hoher Dringlichkeit – dazu zählen zum Beispiel Recherchewünsche von Überlebenden – ziehen wir jedoch einzelne Anfragen gegebenenfalls vor. Die Wartezeit bis zur Beantwortung kann daher von nur einigen Tagen bis zu wenigen Wochen betragen.

Bitte nutzen Sie für Ihre Recherchen immer zuerst unser Online-Archiv. Sehr oft finden Sie bereits dort schnell und einfach die gesuchten Informationen.

Viele Familien wissen bis heute nicht, was mit ihren Verwandten nach der Deportation durch das NS-Regime geschah. Sie haben den Wunsch, ihre Wurzeln zu finden, die eigene Familiengeschichte besser zu verstehen und Raum für Erinnerung zu schaffen. Oft konnten oder wollten Überlebende oder Angehörige von Opfern nicht über die NS-Verfolgung sprechen. Manchmal kamen zusätzlich Familiengeheimnisse mit ins Spiel, etwa uneheliche Kinder oder zurückgelassene Familien. Nach dem Tod der Eltern beziehungsweise Großeltern ist es heute vielen Nachkommen ein tiefes Bedürfnis, sich intensiver mit der Vergangenheit zu beschäftigen und Spuren zur eigenen Familiengeschichte zu finden. Dabei unterstützen wir die Suchenden gern.

Es gibt keine Dokumente, keine Fotos, kein Kleidungsstück, kein Spielzeug, rein gar nichts aus der Zeit vor und während der Shoah. Insofern haben die drei Dokumente aus der Zeit der KZ-Haft meines Vaters eine ganz besondere Bedeutung für mich.

René Manu, Sohn von Daniel Manu, einem griechischen Juden aus Thessaloniki. Die Nationalsozialisten verschleppten ihn und seine ganze Familie in das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Daniel Manu überlebte als Einziger.

Wie sieht eine Auskunft der Arolsen Archives aus?

In mehr als der Hälfte aller Anfragen können wir auf Basis unseres Archivs Auskünfte geben. Sie erhalten dann von uns Kopien der gefundenen Dokumente, jeweils mit einer Beschriftung am unteren Bildrand, die erklärt, von wem die Dokumente stammen, warum sie ausgestellt wurden etc. Detailliertere Informationen bietet unser e-Guide, der zu einer Vielzahl von Dokumenten Erklärungen bereitstellt.

Darüber hinaus erhalten Sie Tipps und Adressen für weitere Recherchen. Wenn Sie mehr Informationen wünschen, können Sie uns gerne ansprechen. Auch wenn sich zur Ihrer Suche keine Informationen in unserem Archiv finden, bemühen wir uns sehr, Ihnen mit sachkundigem Rat für Ihre weitere Recherche in anderen Archiven, Ämtern, Verwaltungen und Gedenkstätten weiterzuhelfen.

Ein Blick in die Sammlung

Entdecken Sie, welche Art von Dokumenten und Gegenständen wir in unserem Archiv für die Zukunft erhalten und verfügbar machen – und warum diese Arbeit so wichtig ist: Der Blick in die Sammlung offenbart, welche menschlichen Schicksale untrennbar mit den Dingen verknüpft sind, die wir bei uns aufbewahren.