Wie wir unser digitales Denkmal erbauen

Interview über unsere Digitalisierungsstrategie mit Direktorin Floriane Azoulay

Direktorin Floriane Azoulay verabschiedet sich nach 10 Jahren turnusgemäß von den Arolsen Archives. Im Jahr 2015 hat sie die Direktion übernommen, seitdem die Digitalisierung und Vernetzung des Archivs maßgeblich vorangetrieben. Foto: Arolsen Archives, 2025
Direktorin Floriane Azoulay verabschiedet sich nach 10 Jahren turnusgemäß von den Arolsen Archives. Im Jahr 2015 hat sie die Direktion übernommen, seitdem die Digitalisierung und Vernetzung des Archivs maßgeblich vorangetrieben. Foto: Arolsen Archives, 2025

Direktorin Floriane Azoulay hat 10 Jahre unsere Institution geleitet und verlässt turnusmäßig am 31.12.2025 die Arolsen Archives. Sie war treibende Kraft hinter der umfassenden Digitalisierungsstrategie. Ziel dieser fortlaufenden Prozesse ist, nicht nur Informationen und Dokumente im Internet verfügbar zu machen, sondern sie auch untereinander und mit anderen Organisationen zu verknüpfen. Warum es so wichtig ist, die weltweit größte Sammlung von Dokumenten über die NS-Verfolgung online recherchierbar zu machen, erklärt Floriane Azoulay im Interview.

Warum ist es so wichtig, Dokumente über die NS-Verfolgung zu digitalisieren?

Die Zeit der Zeitzeug*innen endet – und mit ihr wandelt sich die Art, wie wir an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern. Es ist nicht mehr das persönlich Erlebte, sondern Geschichte, die erinnert wird – vermittelt über Archive. Genau darin liegt eine große Chance – und ein klarer Auftrag, wie Schriftsteller Elie Wiesel es formuliert hat: Die Dokumente zum Sprechen zu bringen. Sie sollen Zeugnis ablegen, wo keine Stimmen mehr sind. Sie erzählen von Schicksalen, Strukturen und historischen Zusammenhängen – direkt, zugänglich und überprüfbar für alle, die sich damit auseinandersetzen möchten.

Gleichzeitig erweitert sich unsere Rolle: Die Vermittlung tritt immer deutlicher in den Vordergrund – neben dem essenziellen Auftrag, die Originaldokumente zu bewahren, der unverändert wichtig bleibt. Die große Frage ist deshalb nicht ob, sondern wie wir digitalisieren. Wie gestalten wir die Digitalisierung so, dass sie den Bedürfnissen der Öffentlichkeit gerecht wird? Wie nutzen wir die technologischen Fortschritte sinnvoll – und bewahren gleichzeitig die Integrität dieser einzigartigen Quellen? Denn die Chancen sind riesig: Durch Digitalisierung können wir diese Dokumente weltweit zugänglich machen – rund um die Uhr, für alle Altersgruppen. Wir schaffen neue Verbindungen.

Wir liefern Kontexte, schaffen Orientierung, bieten Werkzeuge zum Verstehen. Und das ist dringend notwendig. Denn diese Dokumente sind mehr als Papier. Sie sind Beweise. Zeugnisse der Verbrechen. Stimmen der Opfer. Und sie müssen heute – in einer Zeit von Desinformation, Geschichtsverzerrung und Holocaustleugnung – lauter denn je sprechen. Digitalisierung kann genau das leisten. Sie schafft ein digitales Denkmal für die Millionen Opfer. Sie bringt die Wahrheit über die NS-Verfolgung mitten in unsere Gesellschaft – als klare Antwort auf Fake News und Hass.

Gab es Bedenken gegen die Strategie, insbesondere mit Blick auf die Veröffentlichung sensibler persönlicher Daten?

Ja, es gab grundlegende Bedenken – und teilweise sogar Widerstand. Über Jahrzehnte war das Archiv praktisch „geschlossen“. Die Öffentlichkeit hatte keinen direkten Zugang zu den Dokumenten, und selbst Forscherinnen und Forscher konnten nur sehr eingeschränkt arbeiten. Nur die Mitarbeitenden durften mit den Originalen arbeiten, und die Prozesse waren für Außenstehende weitgehend intransparent: Die Öffnung erforderte einen tiefgreifenden kulturellen Wandel bei uns: Die Arbeitsprozesse mussten sich verändern, die Anforderungen an die Mitarbeitenden stiegen, und auch das Selbstverständnis der Institution musste sich neu ausrichten. Diese Transformation ging Hand in Hand mit der Digitalisierung.

Für viele Historikerinnen und Historiker war der Online-Zugang zu dieser neuen Quelle ein bedeutendes Ereignis – vielleicht das größte seit 1990, als nach dem Fall der Mauer erstmals die Archive hinter dem Eisernen Vorhang geöffnet wurden. Man muss sich das vorstellen: 30 Millionen Dokumente, darunter Originale der NS-Verwaltung – das ist ein einmaliger Schatz an Informationen. Auch die Rolle der Forschung wurde dabei neu definiert: nicht als eigenständige Kernaufgabe, sondern als Dienstleistung für andere, als Impulsgeber für Bildung, Vermittlung und Aufarbeitung.

Wie sieht es mit den Bedenken der Nachfahren, der breiten Öffentlichkeit aus?

Gerade in Europa – und in Deutschland besonders stark – wird häufig betont, dass bestimmte persönliche Informationen nicht veröffentlicht werden sollten. Diese Haltung ist kulturell tief verankert und prägt die Debatten bis heute. Immer wieder wurde von europäischer Seite die Sorge geäußert, dass Menschen durch Informationen in unseren Dokumenten ungewollt „geoutet“ werden könnten – etwa, wenn auf der Karteikarte eines Großvaters als Haftgrund „Homosexualität“ angegeben ist und seine Familie noch heute in einem kleinen Ort lebt. Ein weiteres Beispiel, das häufig genannt wird, ist der Haftgrund „arbeitsscheu“.

Wir dürfen nicht vergessen, dass es sich bei diesen Begriffen um NS-Terminologie handelt – Begriffe, die von einem Unrechtssystem geprägt wurden und heute kritisch hinterfragt werden müssen. Und ganz wichtig: Wenn sich eine Person mit einem berechtigten Anliegen an uns wendet und die Entfernung eines bestimmten Dokuments wünscht, dann respektieren wir das – und nehmen das Dokument innerhalb von 24 Stunden offline.

Wir erleben, dass Ängste real sind – gerade bei Gruppen, die auch heute noch Diskriminierung erfahren. So gab es etwa Familien mit Roma- oder Sinti-Hintergrund, die bei der Rückgabe persönlicher Effekten keine öffentliche Kommunikation wünschten, weil sie eine erneute Stigmatisierung befürchteten. Das zeigt, wie sehr Vorurteile und Ausgrenzung weiterhin das Leben vieler Menschen beeinflussen – und wie relevant unsere Arbeit auch heute ist.

Ich kann aus acht Jahren Erfahrung sagen: Unser Online-Archiv wird von Millionen Menschen weltweit genutzt – und Tausende haben uns ausdrücklich gedankt, weil sie dadurch Zugang zu wichtigen Informationen über ihre Familiengeschichte erhalten haben. Gleichzeitig gab es in all diesen Jahren nur acht Fälle, in denen Menschen beantragt haben, ein Dokument offline zu nehmen. Interessanterweise betrafen vier dieser Anfragen Angehörige von Tätern.

Dossier zum Thema Datenschutz

Die Arolsen Archives sind eine internationale Organisation mit eigenen Datenschutz-Richtlinien. In unserem Dossier „Datenschutz“ haben wir Beiträge gesammelt, die ein umfassendes Bild unserer Datenschutzrichtlinien zeichnen.

Sind die Arolsen Archives denn nicht an die DSGVO gebunden?

Die Arolsen Archives unterliegen nicht dem deutschen Bundesdatenschutzgesetz und auch nicht direkt der EU-Datenschutz-Grundverordnung – zumindest nicht, wenn es um Archivdokumente geht. Für personenbezogene Daten unserer Mitarbeitenden gelten selbstverständlich die entsprechenden nationalen Vorschriften. Aber bei historischen Dokumenten greift unsere eigene, unabhängige Datenschutzpolitik, die speziell für den Charakter und Auftrag unserer Institution entwickelt wurde.

Wir haben uns dafür ein sehr solides und transparentes Regelwerk gegeben. Diese Datenschutzrichtlinien orientieren sich an hohen ethischen Standards, ist aber – aus Sicht vieler europäischer Archivare – äußerst liberal: Grundsätzlich können alle Archivdokumente, die älter als 25 Jahre sind, der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Die Einhaltung dieser Richtlinien wird von einem unabhängigen Datenschutzkomitee überwacht. Dieses Gremium dient nicht nur der Kontrolle, sondern ist auch Anlaufstelle für Fragen oder Beschwerden. Es ist in seiner Arbeit unabhängig und berichtet ausschließlich an den Internationalen Ausschuss, das oberste Organ der Arolsen Archives, nicht an die Geschäftsführung. Damit stellen wir sicher, dass Transparenz, Datenschutz und der Anspruch auf historische Aufarbeitung verantwortungsvoll in Einklang gebracht werden.

Wie kommt das Online-Archiv an? Wie und von wem wird es heute genutzt?

Rund 800.000 Menschen aus aller Welt haben das Online-Archiv der Arolsen Archives in diesem Jahr genutzt. Die Zahlen steigen immer weiter. Und die Nutzergruppen sind sehr unterschiedlich. Da sind zum einen die Enkelkinder, die nach Spuren ihrer Familien suchen. Ein Nutzer aus Israel hat es einmal sehr treffend beschrieben: „Es ist wie ein Teleskop in die Vergangenheit – 2.000 Kilometer entfernt von mir und 80 Jahre zurück.“

Ich höre immer wieder von Menschen, die etwas völlig Neues über ihre Familie entdecken – oft sind sie tief bewegt. Manche erzählen davon, wie sehr es sie berührt hat, die Unterschrift eines Angehörigen auf einer Effektenkarte zu sehen – die letzte Spur eines geliebten Menschen. Es geht um Wissen, um das Entdecken – und gleichzeitig um starke Emotionen und um das Gefühl familiärer Verbundenheit.

Daneben gibt es Lehrkräfte und lokale Initiativen, die mit Freiwilligen oder Schülerinnen und Schülern recherchieren. Das sind ganz andere Nutzererfahrungen – mit anderen Erwartungen. Hier geht es oft darum, eine Verbindung zur eigenen Lebenswelt herzustellen: zum Beispiel durch Recherchen zu Menschen, die früher in derselben Straße oder Gemeinde gelebt haben. Lehrkräfte stehen zudem vor der Aufgabe, diese Inhalte didaktisch aufzubereiten und in den Unterricht einzubinden.

Und als dritte große Nutzergruppe möchte ich die Kolleginnen und Kollegen aus Gedenkstätten und anderen Bildungseinrichtungen nennen. Für sie ist die Recherche im Online-Archiv oft der erste Schritt – etwa zur Vorbereitung auf Besuchergruppen, zur Bearbeitung von Anfragen oder zur Unterstützung pädagogischer Programme.

Genau in diesem Spannungsfeld bewegen wir uns: zwischen sogenannten „One-time Usern“, die oft ohne Vorwissen kommen, und erfahrenen „Super-Usern“, die im Zweifel mehr über die Geschichte eines bestimmten Ortes wissen als wir selbst. Unser Anspruch ist es, beiden Gruppen gerecht zu werden – durch Zugänglichkeit, Kontextualisierung und Serviceorientierung.

Das Online-Archiv

Das umfangreichste Archiv über NS-Verfolgte soll möglichst vielen Menschen zur Verfügung stehen. Deshalb veröffentlichen wir unsere Bestände online.

Wie sind die Arolsen Archives in den letzten Jahren vorgegangen? Was waren Meilensteine Ihrer Digitalisierungsstrategie?

Eine Digitalisierung kann nicht erfolgreich umgesetzt werden, wenn sie nicht in eine übergeordnete Gesamtstrategie eingebettet ist. Im Fall der Arolsen Archives war die Digitalisierung Teil eines umfassenden Transformationsprozesses, wie schon erwähnt – mit dem Ziel, die Öffnung des Archivs wirksam und nachhaltig zu gestalten. Auf der technischen Seite musste enorm viel Aufbauarbeit geleistet und eine mehrjährige Digitalstrategie entwickelt werden – auf Grundlage einer gesicherten Finanzierung durch die Bundesrepublik Deutschland. Insgesamt sprechen wir hier von Investitionen in Höhe von rund fünf bis sieben Millionen Euro über mehrere Jahre. Diese Strategie umfasst die Entwicklung und Einführung einer neuen Datenbank, ein modernes CRM-System sowie die Anpassung unserer Arbeitsstandards an internationale Normen, wie etwa die ISO-Standards für die Digitalisierung.

Ein zentrales Element war dabei die Vernetzung mit Partnern. Das Online-Archiv konnten wir beispielsweise sehr schnell aufbauen, weil wir die Technologie von Yad Vashem übernehmen durften – und bis heute nutzen. Mit unseren eigenen Ressourcen hätten wir das in dieser Geschwindigkeit nie geschafft. Darüber hinaus haben wir stark von der Zusammenarbeit mit anderen Institutionen und Plattformen profitiert. Ein Beispiel ist unsere Kooperation mit Ancestry: Wir stellten große Datenmengen zur Verfügung, und im Gegenzug übernahm Ancestry die Indizierung der Dokumente. Auf diese Weise konnten Millionen von Dokumenten für die öffentliche Suche erschlossen werden. Auch unsere Zusammenarbeit mit der Citizen-Science-Plattform Zooniverse (Oxford University) war ein wichtiger Zwischenschritt, bevor wir unsere eigene Plattform für die Crowdsourcing-Kampagne #everynamecounts entwickelten. Unser Ansatz war stets: ausprobieren, prüfen, anpassen, gegebenenfalls wieder verwerfen – und keine Option von vornherein ausschließen, bei allen bisherigen Meilensteinen: Der erste Schritt war das Einscannen sämtlicher 30 Millionen Dokumente. Für unsere interne Sucharbeit hatten wir damit bereits Ende der 1990er Jahre begonnen. In den Folgejahren wurde dieser Prozess kontinuierlich vorangetrieben. 2019 gingen dann erstmals Bestände online – und das sollte so schnell wie möglich geschehen. Der nächste zentrale Meilenstein war die Verschlagwortung der Dokumente, also ihre inhaltliche Erschließung, die eine konkrete Suche ermöglicht.

Heute ist es schließlich möglich, in rund 40 Millionen Dokumenten zu recherchieren – ein gewaltiger Fortschritt. Unsere Crowdsourcing-Kampagne #everynamecounts unterstützt uns weiterhin entscheidend bei dieser Arbeit: Freiwillige helfen, Dokumente zu transkribieren und mit Schlagwörtern zu versehen. Mittlerweile setzen wir zusätzlich Tools zum automatischen Auslesen ein, die diesen Prozess erheblich beschleunigen.

#everynamecounts

Mit jedem Namen verbindet sich ein bewegendes Schicksal. Spenden Sie etwas Zeit und helfen Sie uns bei der Digitalisierung von historischen Dokumenten. So errichten wir gemeinsam ein digitales Denkmal für die Opfer der NS-Verfolgung. Hunderttausende Freiwillige weltweit sind schon dabei.

Was steht noch aus, welche Schritte gehen die Arolsen Archives in puncto Digitalisierung jetzt an?

Wir prüfen derzeit, ob wir mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) weitere Beschreibungen und Kontextinformationen sukzessive ergänzen und Suchfunktionen etablieren können, mit denen es möglich ist, die Dokumente nach mehr Kriterien durchsuchbar zu machen. Das Ziel ist in jedem Fall, dass Informationen im weltgrößten digitalen Archiv über die Opfer des Nationalsozialismus noch besser auffindbar sind.

Mit dem Einzug von KI beginnt aber auch eine neue Ära. Große Sprachmodelle verändern, wie wir Dokumente erschließen, interpretieren, auffindbar machen. Sie lesen Inhalte dynamisch, stellen Zusammenhänge her – schnell und tief. Aber gerade hier liegt auch ein Risiko: Diese Systeme arbeiten mit statistischen Wahrscheinlichkeiten – und manchmal erfinden sie Antworten. Das kann gefährlich sein, besonders wenn es um historische Fakten geht. Deshalb reicht es nicht, nur ethische Leitlinien und transparente Methoden zu fordern – auch wenn beides wichtig bleibt. Entscheidend ist: KI braucht Kontext. Sprachmodelle müssen mit verlässlichen, geprüften Informationen arbeiten. Und diesen Kontext müssen wir liefern.

Seit über 80 Jahren gibt es intensive Forschung zur NS-Verfolgung. Enorme Wissensbestände – von breiten historischen Analysen bis hin zu sehr spezifischen Studien. Diese Arbeiten sind oft nur einem kleinen Kreis zugänglich: Wissenschaftler*innen, Historiker*innen, akademisch Interessierten. Der Großteil der Öffentlichkeit bleibt außen vor.

Genau hier liegt eine der größten Chancen von KI: Dieses Wissen zu demokratisieren. Es zugänglich zu machen – nicht nur als unverständliche Fachtexte, sondern in verständlicher, kontextualisierter Form. Statt zahlloser Menschen, die händisch Hinweise schreiben, Zusammenfassungen redigieren oder Querverweise kuratieren, kann KI diese Aufgaben übernehmen – wenn sie gut trainiert und richtig geführt wird. Das ist keine Zukunftsvision. Es ist eine konkrete Aufgabe: Forschung, Dokumente und Daten so aufzubereiten, dass sie für moderne Technologien nutzbar – und für die Gesellschaft zugänglich – werden. Damit Wissen wirkt. Und Geschichte lebendig bleibt.

Wann wird die Digitalisierung abgeschlossen sein?

Die ehrliche Antwort lautet: Wir werden nie wirklich „fertig“ sein. Digitalisierung ist bei uns kein abgeschlossenes Projekt mit einem definierten Endpunkt, sondern ein fortlaufender, dynamischer Prozess. Denn wir sind ein lebendiges Archiv. Unsere Bestände wachsen kontinuierlich – durch internationale Kooperationen, neu zugängliche Quellen oder Rückmeldungen aus der Forschung. Gleichzeitig entwickeln sich die technischen Möglichkeiten rasant weiter. Was heute innovativ ist, kann morgen schon veraltet sein. Wir passen unsere Systeme deshalb regelmäßig an und definieren unsere Standards immer wieder neu.

Ein wesentlicher Teil dieses Prozesses ist die Vernetzung mit Informationen außerhalb der Arolsen Archives. Je besser wir Datenquellen miteinander verbinden, Namen kontextualisieren und biografische Fragmente zusammenfügen, desto mehr Lebenswege lassen sich rekonstruieren – und genau darin liegt unser zentraler Auftrag.