Was verrät ein Foto, ein alter Schlüssel oder ein persönliches Dokument über das Leben eines Menschen? Das neue Lernmodul „Die Geschichte hinter den Dingen“ von arolsen school lädt Jugendliche dazu ein, die Lebensgeschichten von Menschen zu entdecken, die im National-sozialismus verfolgt wurden – ausgehend von persönlichen Gegenständen.
Innovativer Zugang zu Geschichte
Über interaktive 3D-Modelle folgen junge Lernende versteckten Spuren zu den Biografien der Betroffenen. Über die Beantwortung von Fragen können sie sich Graphic Novels freispielen, die den Lebensweg der Personen eindrucksvoll nachzeichnen.
Jugendliche können Fragen zu den Quellen im Lernmodul beantworten
Diese Graphic Novels wurden von Jugendlichen selbst entwickelt – auf Basis ihrer eigenen Recherchen und in Zusammenarbeit mit Künstler*innen. Auf den virtuellen Rückseiten der Comicbilder finden sich Originalquellen und zusätzliche Informationen, auf denen die Erzählungen basieren. Das Lernmodul führt in die Dimensionen nationalsozialistischer Verfolgung und die Arbeit mit historischen Quellen ein. Die persönlichen Gegenstände regen dazu an, eigene Fragen zu entwickeln, aktiv zu recherchieren und die Fragmente verschiedener Lebensgeschichten zusammenzuführen. Das Format verbindet Quellenkritik, Storytelling und künstlerische Gestaltung zu einem lebendigen Lernprozess, der zur kritischen Auseinandersetzung mit Geschichte, zu Empathie und Perspektivwechsel anregt.
Graphic Novel im Lernmodul, Illustration Jens Genehr
Das neue Lernmodul wird Anfang 2026 auf der digitalen Bildungsplattform von arolsen school veröffentlicht.