#everynamecounts ist eine Crowdsourcing-Initiative der Arolsen Archives: Gemeinsam mit Hunderttausenden Freiwilligen weltweit errichten wir den Verfolgten des Nationalsozialismus ein digitales Denkmal. So erinnern wir an die Namen und Identitäten der Opfer ‒ auch für zukünftige Generationen.
Werden Sie Teil einer großen internationalen Community und helfen Sie uns, Daten aus Millionen von historischen Dokumenten digital zu erfassen. Mit Ihrer Unterstützung entsteht so das weltweit größte Online-Archiv über die Opfer der NS-Verfolgung.
Jede und jeder kann dabei sein
Die Eingabe der Daten über die Online-Maske ist einfach und intuitiv. Wenige Minuten reichen aus, um ein Dokument zu bearbeiten. Mit jedem Datensatz bewahren Sie einen verfolgten Menschen vor dem Vergessen und setzen zugleich ein Zeichen für Respekt, Vielfalt und Demokratie. Denn die Gründe für Verfolgung sind nicht Geschichte.
Jede Eingabe ist unverzichtbar
Weil die Karteien und Dokumente viele handschriftliche Eintragungen enthalten, können sie nicht einfach per OCR, also mithilfe von optischer Zeichenerkennung, ausgelesen werden. Jede einzelne manuelle Eingabe ist deshalb unverzichtbar. Um Fehleingaben auszuschließen, wird jedes Dokument von drei Freiwilligen bearbeitet, bevor der Datensatz in das Online-Archiv übernommen wird. Durch #everynamecounts werden die Archivbestände immer tiefer erschlossen und leichter durchsuchbar.

Viele Freiwillige erzählen uns, dass sie beim Mitmachen einen unmittelbaren Bezug zu der Person fühlen, deren Namen sie erfassen. Sie empfinden das große Unrecht und schlagen selbst die Brücke zu heute. Die Gründe für Verfolgung sind nicht Geschichte!
Floriane Azoulay, Direktorin der Arolsen Archives
Wann ist das digitale Denkmal fertig?
Das digitale Denkmal wächst immer weiter. Denn als größtes Archiv und internationales Zentrum über NS-Verfolgung setzen wir uns dafür ein, auch über unsere eigenen Bestände hinaus Informationen zu Verfolgten zu sammeln. In unseren #everynamecounts-Challenges bieten wir regelmäßig anderen Archiven an, Dokumente mit Hilfe unseres Crowdsourcing-Tools erfassen zu lassen. So bringen wir die Digitalisierung von Informationen über die NS-Verfolgung voran und machen sie für Interessierte zugänglich. Es werden also noch viele Hände gebraucht, um das digitale Denkmal auszubauen.
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