Was ist dein beruflicher Hintergrund?
Ich habe Theater-, Film-, und Fernsehwissenschaften und Design studiert. Seit 20 Jahren arbeite ich in Agenturen oder für öffentliche Institutionen in der Konzeption, im Projektmanagement oder der Projektleitung. Meine Schwerpunkte sind Ausstellungen, Kampagnen und Digitale Anwendungen. An der Hochschule Bremen habe ich zudem Projektmanagement unterrichtet.
Was machst du bei den Arolsen Archives?
Ich bin die Projektleiterin der Crowdsourding-Initiative #everynamecounts: Hier helfen uns Tausende Freiwillige, ein digitales Denkmal für die Opfer der NS-Verfolgung zu bauen. Wir wollen bis 2025 alle Dokumente der Arolsen Archives online verfügbar machen. Um das zu erreichen und noch mehr Freiwillige zu gewinnen, plane ich vor allem öffentlichkeitswirksame Kampagnen rund um #enc, entwickle neue Ansätze und Konzepte und setze sie mit einem interdisziplinären Team um.
Was fasziniert dich an den Arolsen Archives?
Das Archiv selbst und das damit verbundene Wissen – in den Dokumenten und in den Köpfen der Mitarbeiter*innen – ist immer wieder beeindruckend. Auch die Transformation innerhalb der Arolsen Archives finde ich spannend: Von der starren Verwaltung zum agilen Projektmanagement, von verschlossen und zurückhaltend zu offen und kooperativ. Es gibt hier vielfältige Möglichkeiten und große Freiheiten in der Arbeit. Ich schätze das Vertrauen der Direktion in die Mitarbeiter*innen, die Professionalität und die gute Zusammenarbeit mit den Kolleg*innen.
