Zwangsarbeit im Nationalsozialismus

Zwangsarbeit im Nationalsozialismus<br />

Online Fortbildung für Pädagog*innen:

Virtuelle Vermittlung und Herausforderungen für die historische Bildung

Das nationalsozialistische Deutschland erschuf eine der umfangreichsten Zwangsarbeitsmaschinerien der Geschichte. Allein über 13 Millionen sogenannte zivile Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter mussten unter zumeist unmenschlichen Bedingungen während des Zweiten Weltkrieges im Deutschen Reich in der Rüstungsindustrie und anderen »kriegswichtigen« Wirtschaftsbereichen arbeiten.

Wissenschaftler*innen und Pädagog*innen des Museumspädagogischen Zentrums München, der Freien Universität Berlin, der Ludwigs-Maximilians-Universität München, der Arolsen Archives und des Erinnerungsortes BADEHAUS Waldram vermitteln in Expertenvorträgen und Workshops wissenschaftliche und pädagogische Erkenntnisse zum Thema »NS-Zwangsarbeit«: Die Teilnemer*innen erhalten einen Einblick in die aktuelle Forschung, die lokalgeschichtliche museale Auseinandersetzung mit der Thematik und lernen methodische Impulse für die Vermittlung der Thematik im musealen Kontext kennen. In Workshops werden Archivdokumente und Zeitzeugeninterviews für den digitalen und analogen Einsatz im Schulunterricht diskutiert.

Die Fortbildung stellt eine Kooperation zwischen der Abteilung für Jüdische Geschichte und Kultur der LMU, der Bayerischen Museumsakademie, den Arolsen Archives und dem Erinnerungsort BADEHAUS Waldram dar.

Voraussetzung für die Teilnahme ist ein Zugang zu »Zoom«. (Die Ludwig-Maximilians-Universität München nützt »Zoom« als virtuelle Lehrplattform und gewährleistet eine möglichst datensparsame Nutzung.) Für die Teilnahme an der Fortbildung stellt die Bayerische Museumsakademie eine Fortbildungsbestätigung aus.

 

Bitte melden Sie sich bis zum 20.12.2020 bei der Bayerischen Museumsakademie an.

 

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