Künstler*innen, die ab 1933 keinen „Ariernachweis“ erbringen konnten, durften ihren Beruf offiziell nicht mehr ausüben. Dieses Berufsverbot wurde auch auf andere Kreative ausgeweitet, deren Kunst nicht der Nazi-Ideologie entsprach. Moderne Werke, die Stilrichtungen wie dem Expressionismus, Impressionismus oder Dadaismus zugerechnet werden, passten nicht in das nationalsozialistische Weltbild.

In unserem Themen-Special stellen wir euch Künstler*innen vor, die von den Nationalsozialisten verfolgt wurden – und sprechen mit der Künstlerin Sara Nabil zur aktuellen Situation von Künstler*innen in Afghanistan.

 

Kunst im National- sozialismus

„Entartete Kunst“ – diesen Begriff haben viele schon einmal gehört. Doch welches Ziel verfolgten die Nationalsozialisten mit dieser Abwertung und welche Folgen hatte die Kulturpropaganda der Nationalsozialisten für Künstlerinnen und Künstler?

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Verfolgte Künstler*innen in Afghanistan

Die Arolsen Archives setzen sich für Vielfalt, Respekt und Demokratie ein. Im Interview spricht Direktorin Floriane Azoulay mit Künstlerin Sara Nabil zur aktuellen Situation von Künstler*innen in Afghanistan.

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Lotte Laserstein

Ihre modernen Frauenbilder wären in der NS-Ideologie sicherlich zu „undeutsch“ und avantgardistisch gewesen. Bedroht war Lotte Laserstein aber nicht wegen ihres Stils, sondern weil sie nach den Rassegesetzen als jüdisch galt. (Bild: „Das Mädchen mit der Puderdose“)

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Paul Goyard

Als Unterstützer der Résistance wurde der französische Bühnenbildner Paul Goyard festgenommen und ins KZ Buchenwald gebracht. Seine Erlebnisse dort hielt er auf Hunderten Zeichnungen fest: Eine seltene, authentische Dokumentation über die Schrecken des Lageralltags.

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Karl Schwesig

Als Avantgarde-Maler und politischen Gegner verfolgten die Nazis Karl Schwesig gnadenlos. Sie verhafteten ihn mehrmals und misshandelten ihn schwer. Seine Werke wurden beschlagnahmt und vernichtet. Karl überlebte und verarbeitete die Haftzeit in seiner Kunst.

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