Unsere Projekte und Initiativen
News, Events, Storys und Dossiers
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News
Holocaust-Überlebender findet Antworten im Archiv
Anfang September 2025 besuchte Dr. Peter Kenedi gemeinsam mit seiner Schwester und deren Ehemann die Arolsen Archives für eine Recherche. …
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News
Erinnern an die Kinder von Papenhorst
Sie hießen Viktor, Luisa, Jurji oder Irene ‒ auf dem Friedhof in Nienhagen bei Celle erinnern 28 Grabplatten an die …
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News
Als „asozial“ verfolgt und verleumdet
Die Nationalsozialisten verfolgten und ermordeten Millionen von Menschen. Nach dem Krieg sollte das Bundesentschädigungsgesetz regeln, wer Recht auf Entschädigung hatte. …
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News
„Ein gemeinsames europäisches Geschichtsbewusstsein entwickeln“
„Facts not Fiction“ richtet sich an junge Menschen in ganz Europa, die sich in lokalen Geschichtsprojekten mit Opfern der NS-Verfolgung …
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News
arolsen school für Grimme Online Award 2025 nominiert!
Wir freuen uns sehr: Unser Bildungsangebot arolsen school gehört zu den Nominierten des Grimme Online Awards 2025 – einem der …
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News
Gemeinsam erinnern: Deutsch-Polnisch-Ukrainisches Seminar in Łańcut und Oświęcim
Schüler*innen dreier Schulen aus Deutschland, Polen und der Ukraine haben an dem Seminar „Jugend auf der Spurensuche“ teilgenommen, das im …
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News
Zwischen Gehorsam und Menschlichkeit
„Funktionshäftlinge“ waren der verlängerte Arm der Lager-SS in Konzentrationslagern. Eingesetzt wurden sie in unterschiedlichen Aufgabenbereichen: Sie sollten z. B. als …
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Suchaufrufe
Wir suchen: Nachkommen von Willi Gustav Viehrig
Als seine Mutter starb, war Willi Gustav Viehrig gerade elf Jahre alt. Er wuchs als Halbwaise bei seinem Vater in …
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News
Zum Gedenktag für die ermordeten Sinti und Roma: Wie eine Familie noch heute um Anerkennung kämpft
Als „voller Schmerz“, beschreibt Ramona Sendlinger ihr Leben im Film „Djelem, djelem“. Dokumente aus den Arolsen Archives zeigen, warum. Heute …
Arolsen Archives im Social Web
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Facebook
Wir freuen uns, unseren neuen Imagefilm vorstellen zu können! Die Arolsen Archives sind das weltweit größte Archiv zur nationalsozialistischen Verfolgung. …
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Facebook
Wir freuen uns, unseren neuen Imagefilm vorstellen zu können! Die Arolsen Archives sind das weltweit größte Archiv zur nationalsozialistischen Verfolgung. …
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Facebook
Traumata können durch selbsterlebte Ereignisse entstehen oder transgenerational weitergegeben werden. Aber wie geht man mit solchen psychischen Belastungen um? Wie …
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Tiktok
@arolsenarchives Traumata können zum Beispiel durch erlebte Gewalt, Unfälle oder Verluste ausgelöst werden. Sie können aber auch unbewusst transgenerational weitergegeben …
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Facebook
Letzte Woche fand in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme / Neuengamme Concentration Camp Memorial eine besondere Übergabe statt: Der Ring des ehemaligen …
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Facebook
Kann Kunst wirklich unpolitisch sein? QUEEN Lizzy und Günter sind Künstler*innen, die zeigen, wie eng Politik und Kunst verbunden sein …
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In der Schlucht Babyn Jar verübten die Nationalsozialisten ein Massaker von unfassbarem Ausmaß: Heute vor 84 Jahren, am 29. September …
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The Nazis carried out a massacre of unimaginable proportions in the Babyn Yar ravine. The mass shootings in the ravine …
Häufig gefragt
Nach Ende des Zweiten Weltkriegs standen die Alliierten vor beispiellosen humanitären Aufgaben. Der 1948 gegründete „International Tracing Service“ (heute Arolsen Archives) wurde dabei zu einem zentralen Akteur und Brückenbauer. Über Jahrzehnte dokumentiert die Organisation die NS-Verbrechen, klärt die Schicksale der Betroffenen, schafft Gewissheit für Angehörige, führt Familien zusammen und unterstützte Überlebende dabei, ihr Recht auf Entschädigung durchzusetzen. Aus dieser Arbeit entstand das weltweit größte Archiv zu den Opfern und Überlebenden des Nationalsozialismus.
Viele Jahrzehnte nach ihrer Gründung sind die Arolsen Archives eine internationale Organisation, die für Aufklärung, Vertrauen und Versöhnung nach dem Krieg steht. Einer der ersten Direktoren nannte sie 1952 ein „Schaufenster der Demokratie“. Durch die Aufarbeitung der Vergangenheit leistete sie einen grundlegenden Beitrag für die Entstehung der europäischen Friedensordnung.
Bis heute wenden sich Jahr für Jahr Zehntausende Menschen aus aller Welt mit ihren Fragen an die Arolsen Archives. Die Sammlung gehört zum UNESCO Weltdokumentenerbe und ist eine wichtige Wissensquelle für die Gesellschaft. Die Arolsen Archives setzen sich mit ihrem weltweit zugänglichen Online-Archiv, ihren digitalen Projekten und interaktiven Bildungsangeboten für eine moderne Erinnerungskultur ein, um jüngeren Generationen die Bedeutung von Respekt, Vielfalt und Demokratie zu vermitteln.
Jeder, der Informationen über Opfer des Nationalsozialismus, ehemalige KZ-Häftlinge, Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter sowie in der Zeit nach 1945 über Displaced Persons sucht. Die Bundesrepublik Deutschland finanziert unsere Arbeit, um eine individuelle Aufarbeitung der NS-Verfolgung zu ermöglichen. Deshalb können wir für Überlebende sowie Angehörige von NS-Opfern kostenlos recherchieren und nach Spuren suchen, die dabei helfen, die Familiengeschichte einzuordnen und zu verstehen. Hinzu kommen Angebote für Interessierte aus Bildung, Forschung und Archiven.
Seit Mai 2019 treten wir unter dem neuen Namen Arolsen Archives – International Center on Nazi Persecution auf. Es handelt sich also um die gleiche Institution, die selbstverständlich weiterhin die bekannten Aufgaben wahrnimmt. Das Archiv ist entstanden, um die Verbrechen der Nationalsozialisten und die Schicksale der Opfer zu dokumentieren. Die gesellschaftlichen Entwicklungen zeigen, dass es immer wichtiger wird Interesse zu wecken, um das Wissen über die Verbrechen des NS-Regimes und die menschenverachtende Ideologie dahinter wachzuhalten. Der neue Name und die Ausrichtung als Internationales Zentrum über NS-Verfolgung ist eine logische Konsequenz dieser Weiterentwicklung. Als juristischer Name bleibt International Tracing Service übrigens bestehen, da die internationalen Abkommen mit den Mitgliedstaaten auf diesen Namen lauten.
Das Central Tracing Bureau (CTB), der Vorläufer des International Tracing Service (ITS) und der späteren Arolsen Archives, zog Anfang 1946 nach Arolsen. Für diesen Standort sprachen verschiedene Gründe: Arolsen lag in der geografischen Mitte der vier Besatzungszonen und war damit für alle Beteiligten gut zu erreichen. Zugleich bot die Stadt, die im Krieg kaum zerstört worden war, eine intakte Telefonverbindung und unversehrte Gebäude, die der ITS anfangs dezentral im ganzen Stadtgebiet nutzte. So zum Beispiel die alte Schule, das Neue und Alte Schloss und das zuvor von der SS genutzte Kasernengelände.
