Unsere Projekte und Initiativen
News, Events, Storys und Dossiers
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News
„Endlich kann seine Geschichte zu Ende erzählt werden“: Rückgabe an Familie von NS-Opfer in Frankreich
Lange sieht es so aus, als wäre die Suche nach den Angehörigen von Jan Poliwczak aussichtlos. Außer seinem Namen, seinem …
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News
Olympia 1936: Sieg der Propaganda
Um einen drohenden Boykott der Olympischen Spiele 1936 in Berlin abzuwenden, gab sich das NS-Regime friedliebend. Adolf Hitler sicherte der …
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News
Spuren eines Völkermords
In der Nacht vom 2. auf den 3. August 1944 ermordeten die Nationalsozialisten rund 4.300 Sinti und Roma in Auschwitz-Birkenau. …
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News
Die Namen der Opfer sichtbar machen: Das Book of Names für Treblinka
Die Memory of Treblinka Foundation widmet sich dem Gedenken an die im Vernichtungslager Treblinka ermordeten Menschen. Ihr Ziel ist es, …
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News
Jahrestreffen des Internationalen Ausschusses in Rom
Vom 15. bis 17. Juni 2026 tagte in Rom der Internationale Ausschuss (IA), das Leitungsgremium der Arolsen Archives. Es war …
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Story
Nach der Befreiung
Ab Juli 1944 befreiten die Alliierten Hunderte Konzentrationslager in Deutschland und den besetzten Gebieten. In manchen der Lager bildeten die …
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News
90 Jahre Spanischer Bürgerkrieg: Aus dem Kampf ins KZ
Vor 90 Jahren, am 17. Juli 1936, putschen spanische Militärs gegen ihre demokratisch gewählte Regierung. Es ist der Auftakt zu …
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News
Tour wird ausgeweitet: Rieseninteresse an #StolenMemory in der Ukraine
Die #StolenMemory-Ausstellung, die derzeit durch die Ukraine tourt, trifft auf überwältigend großes Interesse. Statt an fünf Stationen wird sie bis …
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News
Diese Briefe bringen die Erinnerung zurück
Mehr als 80 Jahre lang lagen sie in Archiven: Briefe von Zwangsarbeiter*innen aus der Ukraine, die während des Zweiten Weltkriegs …
Arolsen Archives im Social Web
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@arolsenarchives Wie sehr verbindest du Mülltrennung mit Deutschland? Und wie sieht es bei Albert Einstein aus? Oder Abendbrot? In unserem …
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Wie sehr verbindest du Mülltrennung mit Deutschland? Und wie sieht es bei Albert Einstein aus? Oder Abendbrot? In unserem neuen …
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„[…] und wenn einmal der Nebel sich zerteilt hat, in dem wir leben, dann wird man sich fragen, warum nur …
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Martin Gauger wird am 4. August 1905 als Pfarrerssohn geboren. Nach seinem Schulabschluss wird er Jurist. 1935 weigert er sich, …
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@arolsenarchives Martin Gauger wird am 4. August 1905 als Pfarrerssohn geboren. Nach seinem Schulabschluss wird er Jurist. 1935 weigert er …
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Dir fehlt noch eine Idee für die nächste Projektwoche? Zum Launch unseres neuen digitalen Lernmoduls starten wir das Mitmach-Projekt „Deine …
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Der 2. August ist der Europäische Gedenktag für den nationalsozialistischen Völkermord an den Sinti und Roma. Er erinnert an die …
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@arolsenarchives Heute ist der Europäische Gedenktag für den nationalsozialistischen Völkermord an den Sinti und Roma. Er erinnert an die Nacht …
Häufig gefragt
Nach Ende des Zweiten Weltkriegs standen die Alliierten vor beispiellosen humanitären Aufgaben. Der 1948 gegründete „International Tracing Service“ (heute Arolsen Archives) wurde dabei zu einem zentralen Akteur und Brückenbauer. Über Jahrzehnte dokumentiert die Organisation die NS-Verbrechen, klärt die Schicksale der Betroffenen, schafft Gewissheit für Angehörige, führt Familien zusammen und unterstützte Überlebende dabei, ihr Recht auf Entschädigung durchzusetzen. Aus dieser Arbeit entstand das weltweit größte Archiv zu den Opfern und Überlebenden des Nationalsozialismus.
Viele Jahrzehnte nach ihrer Gründung sind die Arolsen Archives eine internationale Organisation, die für Aufklärung, Vertrauen und Versöhnung nach dem Krieg steht. Einer der ersten Direktoren nannte sie 1952 ein „Schaufenster der Demokratie“. Durch die Aufarbeitung der Vergangenheit leistete sie einen grundlegenden Beitrag für die Entstehung der europäischen Friedensordnung.
Bis heute wenden sich Jahr für Jahr Zehntausende Menschen aus aller Welt mit ihren Fragen an die Arolsen Archives. Die Sammlung gehört zum UNESCO Weltdokumentenerbe und ist eine wichtige Wissensquelle für die Gesellschaft. Die Arolsen Archives setzen sich mit ihrem weltweit zugänglichen Online-Archiv, ihren digitalen Projekten und interaktiven Bildungsangeboten für eine moderne Erinnerungskultur ein, um jüngeren Generationen die Bedeutung von Respekt, Vielfalt und Demokratie zu vermitteln.
Jeder, der Informationen über Opfer des Nationalsozialismus, ehemalige KZ-Häftlinge, Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter sowie in der Zeit nach 1945 über Displaced Persons sucht. Die Bundesrepublik Deutschland finanziert unsere Arbeit, um eine individuelle Aufarbeitung der NS-Verfolgung zu ermöglichen. Deshalb können wir für Überlebende sowie Angehörige von NS-Opfern kostenlos recherchieren und nach Spuren suchen, die dabei helfen, die Familiengeschichte einzuordnen und zu verstehen. Hinzu kommen Angebote für Interessierte aus Bildung, Forschung und Archiven.
Seit Mai 2019 treten wir unter dem neuen Namen Arolsen Archives – International Center on Nazi Persecution auf. Es handelt sich also um die gleiche Institution, die selbstverständlich weiterhin die bekannten Aufgaben wahrnimmt. Das Archiv ist entstanden, um die Verbrechen der Nationalsozialisten und die Schicksale der Opfer zu dokumentieren. Die gesellschaftlichen Entwicklungen zeigen, dass es immer wichtiger wird Interesse zu wecken, um das Wissen über die Verbrechen des NS-Regimes und die menschenverachtende Ideologie dahinter wachzuhalten. Der neue Name und die Ausrichtung als Internationales Zentrum über NS-Verfolgung ist eine logische Konsequenz dieser Weiterentwicklung. Als juristischer Name bleibt International Tracing Service übrigens bestehen, da die internationalen Abkommen mit den Mitgliedstaaten auf diesen Namen lauten.
Das Central Tracing Bureau (CTB), der Vorläufer des International Tracing Service (ITS) und der späteren Arolsen Archives, zog Anfang 1946 nach Arolsen. Für diesen Standort sprachen verschiedene Gründe: Arolsen lag in der geografischen Mitte der vier Besatzungszonen und war damit für alle Beteiligten gut zu erreichen. Zugleich bot die Stadt, die im Krieg kaum zerstört worden war, eine intakte Telefonverbindung und unversehrte Gebäude, die der ITS anfangs dezentral im ganzen Stadtgebiet nutzte. So zum Beispiel die alte Schule, das Neue und Alte Schloss und das zuvor von der SS genutzte Kasernengelände.
