Unsere Projekte und Initiativen
News, Events, Storys und Dossiers
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Veranstaltung
Arolsen School auf der didacta 2026
Vom 10. bis zum 14. März 2026 sind die Arolsen Archives mit Arolsen School auf der didacta in Köln vertreten. …
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News
„Man muss hoffen, dass man überlebt“
Am 24. Februar 2026 jährt sich der völkerrechtswidrige Überfall auf die Ukraine zum vierten Mal. Trotz diplomatischer Bemühungen zerstört Russland …
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News
„Was wichtig ist, gibt einem die Kraft, durchzuhalten“
Die für den 2. Februar 2026 geplante Eröffnung der zweiten Station von #StolenMemory in der Ukraine muss verschoben werden. Massive …
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Pressemitteilungen
Zum Holocaust-Gedenktag: Meilenstein für das Online-Archiv
Zum Internationalen Holocaust-Gedenktag am 27. Januar gehen die Arolsen Archives einen wichtigen Schritt in der digitalen Erschließung ihrer Bestände. Durch …
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Pressemitteilungen
#everynamecounts-Challenge zum Holocaust-Gedenktag 2026
Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee das Konzentrationslager Auschwitz. Auch 81 Jahre später ist die Aufarbeitung der historischen …
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News
Geschichten hinter Karteikarten
Wer waren die Menschen, die von den deutschen Besatzern in eine Kaserne zwischen Brüssel und Antwerpen verschleppt und letztlich nach …
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Pressemitteilungen
#StolenMemory erstmals in der Ukraine
Erstmals wird die internationale Ausstellung #StolenMemory in der Ukraine gezeigt. Gemeinsam mit der NGO Kyiv Educational Center TolerSpace und dem …
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News
Konsequentes Vorgehen gegen KI-generierte Holocaust-Verfälschungen auf Social-Media-Plattformen
In den Sozialen Netzwerken tauchen in den letzten Monaten immer mehr massenhaft mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellte Inhalte mit Bezug …
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Pressemitteilungen
Die Arolsen Archives verabschieden ihre Direktorin Floriane Azoulay
Floriane Azoulay beendet zum Jahresende ihre Amtszeit als Direktorin der Arolsen Archives. Unter ihrer Leitung entwickelte sich das weltweit größte …
Arolsen Archives im Social Web
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Facebook
„Ich bin als Jude emigriert, um als Schwuler zu überleben.“ Richard Plant war einer der ersten Forscher, die bei den …
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Facebook
Karl Rom would have turned 100 this month. He survived a ghetto, several concentration camps, and a death march. But …
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Facebook
Karl Rom wäre diesen Monat 100 Jahre alt geworden. Er überlebte ein Ghetto, mehrere Konzentrationslager und einen Todesmarsch. Mehr als …
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Tiktok
@arolsenarchives Diesen Monat wäre Karl Rom 100 geworden. Er wird im Februar 1926 in Kaunas, der damaligen Hauptstadt von Litauen, …
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Instagram
Diesen Monat wäre Karl Rom 100 geworden. Er wird im Februar 1926 in Kaunas, der damaligen Hauptstadt von Litauen, geboren. …
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Facebook
Разом з Після тиші / After silence шукаємо документи з родинних колекцій (фотографії, листи, щоденники, мемуари тощо) людей, які пережили …
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Instagram
Eine russische Drohne dringt in den polnischen Luftraum und damit in NATO-Gebiet ein. Oder war es doch eine ukrainische Drohne? …
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Tiktok
@arolsenarchives Eine russische Drohne dringt in den polnischen Luftraum und damit in NATO-Gebiet ein. Oder war es doch eine ukrainische …
Häufig gefragt
Nach Ende des Zweiten Weltkriegs standen die Alliierten vor beispiellosen humanitären Aufgaben. Der 1948 gegründete „International Tracing Service“ (heute Arolsen Archives) wurde dabei zu einem zentralen Akteur und Brückenbauer. Über Jahrzehnte dokumentiert die Organisation die NS-Verbrechen, klärt die Schicksale der Betroffenen, schafft Gewissheit für Angehörige, führt Familien zusammen und unterstützte Überlebende dabei, ihr Recht auf Entschädigung durchzusetzen. Aus dieser Arbeit entstand das weltweit größte Archiv zu den Opfern und Überlebenden des Nationalsozialismus.
Viele Jahrzehnte nach ihrer Gründung sind die Arolsen Archives eine internationale Organisation, die für Aufklärung, Vertrauen und Versöhnung nach dem Krieg steht. Einer der ersten Direktoren nannte sie 1952 ein „Schaufenster der Demokratie“. Durch die Aufarbeitung der Vergangenheit leistete sie einen grundlegenden Beitrag für die Entstehung der europäischen Friedensordnung.
Bis heute wenden sich Jahr für Jahr Zehntausende Menschen aus aller Welt mit ihren Fragen an die Arolsen Archives. Die Sammlung gehört zum UNESCO Weltdokumentenerbe und ist eine wichtige Wissensquelle für die Gesellschaft. Die Arolsen Archives setzen sich mit ihrem weltweit zugänglichen Online-Archiv, ihren digitalen Projekten und interaktiven Bildungsangeboten für eine moderne Erinnerungskultur ein, um jüngeren Generationen die Bedeutung von Respekt, Vielfalt und Demokratie zu vermitteln.
Jeder, der Informationen über Opfer des Nationalsozialismus, ehemalige KZ-Häftlinge, Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter sowie in der Zeit nach 1945 über Displaced Persons sucht. Die Bundesrepublik Deutschland finanziert unsere Arbeit, um eine individuelle Aufarbeitung der NS-Verfolgung zu ermöglichen. Deshalb können wir für Überlebende sowie Angehörige von NS-Opfern kostenlos recherchieren und nach Spuren suchen, die dabei helfen, die Familiengeschichte einzuordnen und zu verstehen. Hinzu kommen Angebote für Interessierte aus Bildung, Forschung und Archiven.
Seit Mai 2019 treten wir unter dem neuen Namen Arolsen Archives – International Center on Nazi Persecution auf. Es handelt sich also um die gleiche Institution, die selbstverständlich weiterhin die bekannten Aufgaben wahrnimmt. Das Archiv ist entstanden, um die Verbrechen der Nationalsozialisten und die Schicksale der Opfer zu dokumentieren. Die gesellschaftlichen Entwicklungen zeigen, dass es immer wichtiger wird Interesse zu wecken, um das Wissen über die Verbrechen des NS-Regimes und die menschenverachtende Ideologie dahinter wachzuhalten. Der neue Name und die Ausrichtung als Internationales Zentrum über NS-Verfolgung ist eine logische Konsequenz dieser Weiterentwicklung. Als juristischer Name bleibt International Tracing Service übrigens bestehen, da die internationalen Abkommen mit den Mitgliedstaaten auf diesen Namen lauten.
Das Central Tracing Bureau (CTB), der Vorläufer des International Tracing Service (ITS) und der späteren Arolsen Archives, zog Anfang 1946 nach Arolsen. Für diesen Standort sprachen verschiedene Gründe: Arolsen lag in der geografischen Mitte der vier Besatzungszonen und war damit für alle Beteiligten gut zu erreichen. Zugleich bot die Stadt, die im Krieg kaum zerstört worden war, eine intakte Telefonverbindung und unversehrte Gebäude, die der ITS anfangs dezentral im ganzen Stadtgebiet nutzte. So zum Beispiel die alte Schule, das Neue und Alte Schloss und das zuvor von der SS genutzte Kasernengelände.
