Die Sammlungen der Arolsen Archives bieten für Forschungen zu den NS-Verbrechen und zu ihren Nachwirkungen großes Potential für unterschiedlichste Fragestellungen und Zugänge. Diese reichen vom Interesse engagierter Lokalhistoriker*innen an Dokumenten zu einzelnen Opfern der NS-Verbrechen oder zu konkreten Ereignissen und Akteuren an einem Ort bis zu den Interessen akademischer Forscher*innen an der Analyse großer Datenbestände mit Methoden der Digital Humanities.

Wir arbeiten eng vernetzt mit Forschung und Hochschule. In Kooperationen erproben wir neue methodische Zugänge und erkunden die Potentiale des Archivs. Zudem bieten wir maßgeschneiderte Rechercheseminare für Studierende sowie Seminare und Workshops für Nachwuchswissenschaftler*innen.  

Die Zusammenarbeit mit Hochschulen und Studierenden hat das Ziel Forschungspotenziale aufzuzeigen und Impulse für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den NS-Verbrechen zu setzen. 

Wir sind sehr an Kooperationen in der Forschung interessiert, um in Projekten gemeinsam mit Ihnen neue methodische Zugänge zu erproben und die Potentiale des Archivs zu erkunden. Gerne stellen wir die Dokumenten- und Datenbestände der Arolsen Archives sowie die Forschungsmöglichkeiten im Rahmen eines Workshops an Ihrem Institut oder mit einem Vortrag in Ihrem Kolloquium vor.

Für die universitäre Lehre bieten wir zudem spezielle Rechercheseminare. Kontaktieren Sie uns, wenn Sie eine Exkursion nach Bad Arolsen in Ihre Lehrveranstaltung einbinden möchten, damit die Studierenden erste Erfahrungen in der Arbeit mit Archivquellen erwerben. Die Inhalte des Rechercheseminars passen wir individuell an Ihre Themen und Anforderungen an.

Für Nachwuchswissenschaftler*innen, die für ihre Master-Arbeit oder Dissertation recherchieren, sich vernetzen und austauschen möchten, bieten die Arolsen Archives regelmäßig Workshops und Rechercheseminare in Kooperation mit Partnereinrichtungen in Bad Arolsen oder verschiedenen europäischen Städten.

Schwerpunkte des Archivs

Die größten Chancen für innovative Forschungen bieten sich bei den Sammlungsschwerpunkten der Arolsen Archives: der Geschichte der Konzentrationslager und speziell der KZ-Häftlinge, der polizeilichen Verfolgung vor Ort und der Deportation der jüdischen Bevölkerung, der Ausbeutung ausländischer Zwangsarbeiter*innen, der Versorgung und Unterstützung der Displaced Persons nach 1945, der Emigrations- und weiteren Lebenswege der Überlebenden, der Frage der Entschädigung und der Geschichte der Suche nach Vermissten sowie der Dokumentation der Opfer.

Kontaktieren Sie uns bitte, wenn Sie Fragen dazu haben oder daran interessiert sind, gemeinsam mit uns ein Projekt zu entwickeln.

»Wir haben einen Einblick bekommen, wie viele Forschungsfelder noch offenstehen.«

Prof. Dr. Atina Grossmann, Workshop in Bad Arolsen
Dr. Christian Höschler
Dr. Christian Höschler
Programs & Communication / Historical Research
Stellvertretender Referatsleiter
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Dr. Kerstin Hofmann
Dr. Kerstin Hofmann
Programs & Communication / Historical Research
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
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Christiane Weber
Christiane Weber
Programs & Communication / Historical Research
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
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Anfrage an das Archiv

Sie möchten bei den Arolsen Archives vor Ort forschen oder haben kleinere Archivanfragen? Bitte senden Sie uns alle Infos über dieses Formular.

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OuSArchiv Video Tutorial

Im Leseraum der Arolsen Archives und in einigen unserer Partnereinrichtungen können Sie unsere digitalisierte Sammlung vollständig einsehen und erkunden. Wie das geht, erklären wir in sechs Video-Tutorials.

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