Am Donnerstag, den 28. Juli 2022, um 18 Uhr spricht Avi Applestein über die Lebensgeschichte seiner Eltern, die beide den Holocaust überlebten und wie diese Erfahrung auch ihn prägten.

Avis Eltern wuchsen in Polen auf und erlebten den Krieg von Anfang an mit. Die Nationalsozialisten verschleppten 1942 den damals 16-jährigen Reuven aus Olkusz und die 14-jährige Miriam aus Suchedniow bei Kielce in Konzentrationslager. Bis Kriegsende überlebten beide jeweils sechs Lager, darunter Auschwitz-Birkenau, Bergen-Belsen und Dachau, sowie den Todesmarsch. Reuvens und Miriams gesamte unmittelbare Familie wurde im Holocaust ermordet, sowie fast alle Verwandten der erweiterten Familie. Die beiden Überlebenden lernten sich nach Kriegsende in einem Displaced Persons-Lager kennen und wanderten 1948 gemeinsam nach Israel aus.

Mit dem Horror der NS-Verfolgung gingen beide unterschiedlich um. Auch ihre Kinder verarbeiteten das Trauma ihrer Eltern auf eine ganz eigene Art und Weise.

Seien Sie am 28. Juli dabei, wenn Avi über zwei vom Holocaust betroffene Generationen spricht.

Dieses Event findet in englischer Sprache statt.

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