Bis zum 20. September 2018 läuft die Anmeldefrist für die International Winter School for Educators zum Thema „Nazi Forced Labour. History and Aftermath“, die der International Tracing Service (ITS) gemeinsam mit dem Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit Berlin-Schöneweide organisiert. Das Seminar in englischer Sprache findet vom 10. bis 17. Februar 2019 in Berlin statt.

Die Winterschule bietet 15 Nachwuchspädagog*innen aus Europa und Israel ein Forum, auf dem sie sich über die Didaktik und Methodik der pädagogischen Vermittlung des Themas NS-Zwangsarbeit sowie die Aufarbeitung der Thematik im Nachkriegseuropa aus transnationaler Perspektive austauschen können. Im Mittelpunkt stehen dabei „zivile“ und jüdische Zwangsarbeiter*innen in Nazi-Deutschland. Im Rahmen der Winterschule werden zudem der Dokumentenbestand des ITS in Bezug auf Zwangsarbeit vorgestellt und Möglichkeiten diskutiert, wie Pädagog*innen mit diesen Dokumenten arbeiten können.

Die wesentlichen Ziele der Winterschule umfassen:

  • Diskussion der Herausforderungen, mit denen die historische Bildung in Europa und Israel im Hinblick auf die Vermittlung der Geschichte und Aufarbeitung des Themas Zwangsarbeit im Zweiten Weltkrieg sowie die Repatriierung und Emigration der ehemaligen Zwangsarbeiter*innen konfrontiert ist.
  • Das Kennenlernen der im Archiv des ITS überlieferten Dokumentenbestände zum Thema Zwangsarbeit, die ein besonderes Potenzial für neue pädagogische Projekte bieten.
  • Der Austausch zwischen den Teilnehmenden zu ihren jeweiligen Projekten und die Entwicklung gemeinsamer Projektideen.
  • Austausch von Methoden zur Vermittlung der Geschichte des Zweiten Weltkriegs und der Zwangsarbeit.

Hier finden Sie Informationen zur Bewerbung sowie zu den Inhalten und der Organisation der Winterschule (in englischer Sprache), Rückfragen richten Sie bitte an education@arolsen-archives.org.

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